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Schwäbischer Alb Marathon – Jürgen Wieser gewinnt zum 11. mal und Dorothea Frey stellt neuen Streckenrekord auf!

Oktober 24, 2010

Am 23. Oktober fand bei besten Wetterbedingungen der 20. Albmarathon in Schwäbisch Gmünd statt! Hierbei gab es einen neuen Teilnehmer-Rekord und bei den Frauen konnte ein neuer Streckenrekord mit 3:47:45 von Dorothea Frey von der EK Schwaikheim aufgestellt werden. Ebenso gab es einen strahlenden Seriensieger Jürgen Wieser, der mit seinem 11. Sieg auf der Ultra-Langdistanz über 50 Kilometer in Schwäbisch Gmünd wohl für immer Geschichte geschrieben hat!

Ich wäre so gerne in Schwäbisch Gmünd gelaufen. Noch am Morgen, als das Wetter sich zum besten zeigte „zuckte“ es in mir. Doch meine Erkältung muss auskuriert werden. Und so bin ich meinem geliebten Albmarathon ferngeblieben. Es war auch sinnvoll. Denn meine Trainingseinheiten in den letzten Wochen waren minimal und hätten für Schwäbisch Gmünd über die Stauferberge mit knapp 1000 Höhenmetern und 50 langen Kilometern nicht ausgereicht. Mir wäre garantiert die Luft ausgegangen.

Oh ja ich weiß, was die Athleten in Schwäbisch Gmünd an diesem Tag leisten und deshalb möchte ich allen Teilnehmern ob Finisher oder auch nicht für die tollen Leistungen gratulieren. Auch möchte ich mich in die Reihe der unzählig vielen Gratulanten von Jürgen Wieser einreihen um ihn hier an dieser Stelle mit seiner grandiosen Leistung zu würdigen. Oben auf dem Rechberg hatte man den Jürgen bereits abgeschrieben. War er schon um die 3 Minuten im Rückstand, so konnte Wieser in der 2. Hälfte all seine Erfahrung auf „seinem Lauf“ ausspielen. Erst nach Kilometer 36 ging Wieser richtig los! Er hat wieder absolute Spitzenleistung von internationalen Rang gezeigt! Diese Leistung auf einer internationalen „Bühne“ in seiner Altersklasse abgerufen, hätte garantiert auch andernorts den Sieg bedeutet!

Dass in Schwäbisch Gmünd dieses Jahr sogar ein Teilnehmerrekord mit 1882 Läuferinnen und Läufern gefeiert werden konnte, verwundert nicht. Die Laufszene hat noch nicht den Höhepunkt erreicht. Wenn ich zurückdenke, der Berlin-Marathon war dieses Jahr bereits im Mai ausgebucht! Das hat es noch nie gegeben. Und so war klar, dass auch Schwäbisch Gmünd mit seinem phantastischen Albmarathon, aber auch Rechberglauf (25 km) und den Umicore 10-km-Lauf einen Rekord bei gutem Wetter einfahren würde. Und in der Tat am Samstag, den 23.10.10 war nun mal wieder ein verdammt perfekt gutes Wetter in Schwäbisch Gmünd. Ich freue mich für die Veranstalter, für die Verantwortlichen, für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich jährlich so viel Mühe machen, dass diese Mühe wiederum mit einem Teilnehmerrekord belohnt wurde.
Den Europacupsieg feierten beim Finallauf in Schwäbisch Gmünd Christian Stork aus Rettenberg und Marion Braun aus Simmerath. Bei den Frauen stellte die 37-jährige Dorothea Frey von der EK Schwaikheim mit 3:47.45 Stunden einen neuen Streckenrekord auf der 50-Kilometer-Ultramarathondistanz auf. Sieger beim 25-km Gmünder Tagespost Rechberglauf (780 Höhenmeter) wurden Bruno Schumi (1:39.42 Stunden) von der LG Klagenfurt (Darüber freue ich mich sehr, denn den Bruno, kenne ich seit Jahren persönlich als super talentierten und freundlichen Sportler) und Sonja Decker (2:12.26) von der TG Viktoria Augsburg. Den 10-km Umicore Lauf gewannen Lokalmatador Johannes Großkopf in 33:44 Minuten und Irmgard Rettenmeier (45:17) von der DJK Ellwangen. Mit dem Sieg von Irmgard Rettenmeier vervollständigte sich für mich das perfekte Training unserer Laufgruppe der DJK Ellwangen. Wir trainieren jeden Dienstag – Abend (derzeit natürlich mit Flutlicht auf der Bahn) und da habe ich schon seit langer Zeit gemerkt, dass unsere „Irmi“ in den letzten Wochen und Monaten „verdammt“ schnell geworden ist! 🙂 Und dabei wird sie in kürze ein großes Fest feiern. Irmgard von meiner Seite meinen herzlichsten Glückwunsch zum Sieg! Natürlich könnte man vom Albmarathon viel berichten. Ich habe nur einen Informanten angerufen, der mir in Kürze berichtete, was ich hier nun zu „Papier“ gebracht habe! Sehr schade finde ich, die Disqualifizierung von Christian Strauch. Er ist leider fehl gelaufen, und sei sogar 52 Kilometer, also 2 Kilometer mehr gelaufen, und musste dadurch eine Disqualifzierung hinnenehmen. Noch einmal meinem Respekt den Organisatoren und allen Teilnehmern.
Euer Paul Launer

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