Schwäbischer Alb Marathon – Jürgen Wieser gewinnt zum 11. mal und Dorothea Frey stellt neuen Streckenrekord auf!

Am 23. Oktober fand bei besten Wetterbedingungen der 20. Albmarathon in Schwäbisch Gmünd statt! Hierbei gab es einen neuen Teilnehmer-Rekord und bei den Frauen konnte ein neuer Streckenrekord mit 3:47:45 von Dorothea Frey von der EK Schwaikheim aufgestellt werden. Ebenso gab es einen strahlenden Seriensieger Jürgen Wieser, der mit seinem 11. Sieg auf der Ultra-Langdistanz über 50 Kilometer in Schwäbisch Gmünd wohl für immer Geschichte geschrieben hat!

Ich wäre so gerne in Schwäbisch Gmünd gelaufen. Noch am Morgen, als das Wetter sich zum besten zeigte „zuckte“ es in mir. Doch meine Erkältung muss auskuriert werden. Und so bin ich meinem geliebten Albmarathon ferngeblieben. Es war auch sinnvoll. Denn meine Trainingseinheiten in den letzten Wochen waren minimal und hätten für Schwäbisch Gmünd über die Stauferberge mit knapp 1000 Höhenmetern und 50 langen Kilometern nicht ausgereicht. Mir wäre garantiert die Luft ausgegangen.

Oh ja ich weiß, was die Athleten in Schwäbisch Gmünd an diesem Tag leisten und deshalb möchte ich allen Teilnehmern ob Finisher oder auch nicht für die tollen Leistungen gratulieren. Auch möchte ich mich in die Reihe der unzählig vielen Gratulanten von Jürgen Wieser einreihen um ihn hier an dieser Stelle mit seiner grandiosen Leistung zu würdigen. Oben auf dem Rechberg hatte man den Jürgen bereits abgeschrieben. War er schon um die 3 Minuten im Rückstand, so konnte Wieser in der 2. Hälfte all seine Erfahrung auf „seinem Lauf“ ausspielen. Erst nach Kilometer 36 ging Wieser richtig los! Er hat wieder absolute Spitzenleistung von internationalen Rang gezeigt! Diese Leistung auf einer internationalen „Bühne“ in seiner Altersklasse abgerufen, hätte garantiert auch andernorts den Sieg bedeutet!

Dass in Schwäbisch Gmünd dieses Jahr sogar ein Teilnehmerrekord mit 1882 Läuferinnen und Läufern gefeiert werden konnte, verwundert nicht. Die Laufszene hat noch nicht den Höhepunkt erreicht. Wenn ich zurückdenke, der Berlin-Marathon war dieses Jahr bereits im Mai ausgebucht! Das hat es noch nie gegeben. Und so war klar, dass auch Schwäbisch Gmünd mit seinem phantastischen Albmarathon, aber auch Rechberglauf (25 km) und den Umicore 10-km-Lauf einen Rekord bei gutem Wetter einfahren würde. Und in der Tat am Samstag, den 23.10.10 war nun mal wieder ein verdammt perfekt gutes Wetter in Schwäbisch Gmünd. Ich freue mich für die Veranstalter, für die Verantwortlichen, für die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich jährlich so viel Mühe machen, dass diese Mühe wiederum mit einem Teilnehmerrekord belohnt wurde.
Den Europacupsieg feierten beim Finallauf in Schwäbisch Gmünd Christian Stork aus Rettenberg und Marion Braun aus Simmerath. Bei den Frauen stellte die 37-jährige Dorothea Frey von der EK Schwaikheim mit 3:47.45 Stunden einen neuen Streckenrekord auf der 50-Kilometer-Ultramarathondistanz auf. Sieger beim 25-km Gmünder Tagespost Rechberglauf (780 Höhenmeter) wurden Bruno Schumi (1:39.42 Stunden) von der LG Klagenfurt (Darüber freue ich mich sehr, denn den Bruno, kenne ich seit Jahren persönlich als super talentierten und freundlichen Sportler) und Sonja Decker (2:12.26) von der TG Viktoria Augsburg. Den 10-km Umicore Lauf gewannen Lokalmatador Johannes Großkopf in 33:44 Minuten und Irmgard Rettenmeier (45:17) von der DJK Ellwangen. Mit dem Sieg von Irmgard Rettenmeier vervollständigte sich für mich das perfekte Training unserer Laufgruppe der DJK Ellwangen. Wir trainieren jeden Dienstag – Abend (derzeit natürlich mit Flutlicht auf der Bahn) und da habe ich schon seit langer Zeit gemerkt, dass unsere „Irmi“ in den letzten Wochen und Monaten „verdammt“ schnell geworden ist! 🙂 Und dabei wird sie in kürze ein großes Fest feiern. Irmgard von meiner Seite meinen herzlichsten Glückwunsch zum Sieg! Natürlich könnte man vom Albmarathon viel berichten. Ich habe nur einen Informanten angerufen, der mir in Kürze berichtete, was ich hier nun zu „Papier“ gebracht habe! Sehr schade finde ich, die Disqualifizierung von Christian Strauch. Er ist leider fehl gelaufen, und sei sogar 52 Kilometer, also 2 Kilometer mehr gelaufen, und musste dadurch eine Disqualifzierung hinnenehmen. Noch einmal meinem Respekt den Organisatoren und allen Teilnehmern.
Euer Paul Launer

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5 Antworten to “Schwäbischer Alb Marathon – Jürgen Wieser gewinnt zum 11. mal und Dorothea Frey stellt neuen Streckenrekord auf!”

  1. Strauch Says:

    Danke an Jürgen Wieser der sich für mich eingesetzt hatte und alle anderen Atlehten die Einspruch erhoben haben. Leider wurde ich trotz meinem dritten Platz disqualifiziert, weil ich 2km fehl geleitet wurde und so 52km auf den Beinen hatte. Erst Timo Bracht dann Sandra Wahlenhorst und nun Ich, danke Komiteh.

    • florian böhme Says:

      hallo strauch…ich oute mich mal…denn ich war der meinung dass du an einer stelle abgekürzt hast, denn du kamst glaub nicht über die zeitmessmatte bei km 35 und hast auf der strecke gewendet? du warst an der reiterleskapelle rund 200m vor dem marian jan oljenik und ich hatte ihn grad eingeholt…dann kam ne linkskehre und es ging über schotter und dann kam das km-schild 35 und danach nach 200-300 metern eine matte. dein vorsprung zu mir wurde nicht größer, aber du kamst mir sehr schnell wieder entgegen und das hat mich gewundert, denn als ich am wendepunkt war wußte glaub keiner was von dir und auch die zeitmessung in der ergebnisliste hat nichts gespeichert. als ich dann bei km 36 war, da warst du dann ca. einen km vor mir und ich dachte nicht dass du innerhalb von 5 min rund 800m zusätzlichen vorsprung rauslaufen konntest…
      also bin ich da eher der buhmann. wäre aber schön zu wissen was denn nun gestimmt hat. dennoch ist es ärgerlich wenn man 2km zuviel gelaufen ist. unabhängig davon ob du dort evtl. ca. 600m zuwenig gelaufen bist…aber es ist dennoch komisch dass dann keine zeit von der matte bei km 35 da ist. nimm mir also mein posting nicht übel, auch wenn es nicht das ist was du nun erwartest. hochachtung dennoch vor deiner leistung aber gestern dachte ich mir prinzipiell dass da jemand abgekürzt hat und das verrückt dann halt ein ergebnis. viele grüße und erhole dich gut, florian böhme

      • Strauch Says:

        jeder darf gerne sagen was er denkt.
        die letzte zeitmessung war ok.
        es ging um den km abschnitt 29 da ist es passiert.
        selbst der Veranstalter hat es bemerkt und gewust.
        ach ja und warum ich so schnell binn, alle die mich kennen
        wissen das ich ein sehr starker schluß Läufer und auch im allgemeinen schnell binn.
        aber ist ja auch egal binn ja disqualifiziert worden.
        an alle die es geschaft haben ins Zie.
        herzlichen Glückwunsch.

  2. Schmid R. Says:

    Hallo Paul,
    liebe Dienstags-Lauffreunde,
    am Samstag hatte ich das besondere Glück mit unsere Irmi den Umicore 10,1km lauf begleiten zu dürfen. Vor dem Start meinte sie noch
    „wenn sie hier als fünfte Frau ins Ziel kommen würde wäre sie zufrieden“ falsch gedacht!
    Nach dem Startschuss und weiteren ca. 250m führte sie schon das Frauenfeld an und gab diesen Platz bis zum Ziel nicht wieder her.
    Bei km 4 stand der Minutenzeiger meiner Uhr bei guten 16 Minuten und danach ging es den Berg hoch bis km 5,5 (ca.160 höhenmeter)und „unsere Irmi“ zeigte keinerlei schwäche im gegenteil es wurde noch gut eine Handvoll Männer auf den kilometern 6-8 eingesammelt. Danach wußte sie dass jetzt nur das ankommen wichtig ist was sie auch gekonnt meisterte.
    Im Ziel angekommen konnte sie den Gesamtsieg bei strahlendem Sonnenschein so richtig geniesen.
    Für mich war es ein Goldener Oktobersamstag.
    Liebe Irmi wir freuen uns alle dass du in unserer Laufgruppe bist.

    Natürlich will ich nicht unerwähnt lassen dass Susanne (auch in unserer Laufgruppe) den 25 km Rechberglauf unter 3 Stunden meisterte und das bei minimalem Trainingsaufwand.
    Glückwunsch Susanne.

    Hoffentlich habe ich von unseren Läufern niemanden vergessen.

    Also dann bis Dienstag.
    Reinhold

  3. Sven Jacobsen Says:

    Ich war erstmals dabei und ziehe den Hut vor allen, die dieses knallharte, wundervolle Rennen durchgestanden haben. Ganz besonders aber freue ich mich, dass Paul die Leistung von Jürgen hier so lobend darstellt als das, was sie ist – internationale Spitze. Ich jedenfalls kenne niemanden, der ein vergleichbares Rennen elfmal gewonnen hat. Wenn man den Streckenrekord von 3:12 auf der alten Strecke mit nochmals 150 Höhenmetern mehr mal auf die aktuelle Strecke umrechnet, dann kann einem schwindlig werden.
    Christians Disqualifikation kann ich nicht beurteilen; ich bedaure das aber sehr. Hoffentlich ist er im nächsten Jahr wieder dabei, ohne Groll.

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